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Rechtskataster

Welche Vorschriften gelten für uns?Und was davon ist erledigt?

Die Frage klingt einfach und ist es nie. Sie beginnt bei der Branche, führt über Normen und Pflichten und endet bei der Frage, wer den Nachweis hat. In den meisten Betrieben steht die Antwort in einer Tabelle, die einer pflegt und niemand liest.

Warum Tabellen nicht tragen

Ein Kataster ist kein Dokument. Es ist ein Zustand, der sich ändert.

Deshalb scheitert die Tabelle nicht am ersten Tag, sondern im zweiten Jahr.

Niemand weiß, ob die Liste vollständig ist

Woher die Vorschriften stammen und wann zuletzt jemand nachgesehen hat, steht nirgends. Vollständigkeit ist nicht prüfbar.

Fachliche Bewertung und Selbsteinschätzung vermischen sich

Ob eine Vorschrift gilt, entscheidet ein Berater. Ob sie erfüllt ist, weiß nur der Betrieb. In einer Spalte steht beides durcheinander.

Nachweise liegen woanders

Die Pflicht steht in der Tabelle, der Nachweis in einem Ordner auf einem Laufwerk. Im Ernstfall sucht jemand beides zusammen.

Änderungen kommen nicht an

Eine Norm wird neu gefasst. Wer das mitbekommt, hängt daran, ob die richtige Person den richtigen Newsletter liest.

Der Ablauf

Zwei Ebenen, die getrennt bleiben

Fachliche Bewertung und Selbsteinschätzung sind zwei verschiedene Aussagen. Sie werden getrennt erfasst, weil sie von verschiedenen Menschen kommen.

  1. 01

    Zuordnung nach Branche

    Aus einem gepflegten Bestand wird ausgewählt, was für Ihren Betrieb gilt. Was nicht gilt, wird begründet ausgeschlossen.

  2. 02

    Fachliche Bewertung

    Ein Berater ordnet ein, was die Vorschrift für Sie bedeutet und welche Pflichten daraus folgen.

  3. 03

    Ihre Selbsteinschätzung

    Im eigenen Portal bewerten Sie, wie weit Sie sind, und hinterlegen die Nachweise dort, wo die Pflicht steht.

  4. 04

    Sichtbarer Stand

    Was erledigt ist, was läuft und was offen bleibt - auf einen Blick, für alle Beteiligten dasselbe Bild.

Im Einzelnen

Was dazugehört

Gepflegter Vorschriftenbestand

Normen und Vorschriften mit Fundstelle und Fassung, nicht als abgetippte Liste.

Zuordnung nach Branche

Was für einen Handwerksbetrieb gilt, gilt für eine Kanzlei nicht. Die Zuordnung folgt der Branche.

Eigenes Mandantenportal

Ihre Leute arbeiten in ihrer eigenen Ansicht, ohne Zugang zum Beratungswerkzeug.

Nachweise am Ort der Pflicht

Das Dokument liegt dort, wo die Pflicht steht. Nicht in einem zweiten Ablagesystem.

Lückenanalyse

Was ist zugeordnet, aber unbewertet? Was bewertet, aber ohne Nachweis? Die Lücken werden benannt.

Altfassungen bleiben lesbar

Wird eine Vorschrift neu gefasst, verschwindet die alte nicht. Was damals galt, bleibt nachvollziehbar.

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Die Frage klingt einfach und ist es nie. Sie beginnt bei der Branche, führt über Normen und Pflichten und endet bei der Frage, wer den Nachweis hat. In den meisten Betrieben steht die Antwort in einer Tabelle, die einer pflegt und niemand liest.

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